freie Körperbewegungen

Dein Weg in die Freiheit

"Dein Körper weiß, was Du brauchst. Lernen wir ihm zuzuhören."

Freie Körperbewegungen - das können sie für Dich tun:

Den Impulsen des Körpers folgen. Wozu soll das gut sein?

Wir gehen einfach den Impulsen unseres Körpers nach. Das ist im Grunde schon alles.
Klingt ganz einfach?! Ist es auch!

Es ist absolut simpel, für Jeden umsetzbar und eine wundervolle Selbstheilungsmethode.

Der Körper weiß am Besten, wo er wie was abgespeichert hat; welche ungelebten Gefühle hinter körperlichen Beschwerden stecken, warum wir uns mit Angstthemen, Wut, Trauer, etc. plagen.

Lassen wir ihm den Raum, diese Dinge aus unserem Körpersystem zu entlassen, damit wir freier und unbeschwerter leben können.

Hier erkläre ich etwas zu dieser Technik im Interview bei Delphin TV 

Wie geht das nun im Detail?


  • Suche Dir einen ruhigen Ort, an dem Du Dich ganz Dir selbst hingeben kannst.
    Ich empfehle gerne, in die Natur zu gehen, weil die meisten Menschen sich dort freier fühlen. (Deine Wahl ist für die Durchführung nicht entscheidend.)


  • Stelle Dich nun aufrecht und entspannt hin.


  • Atme tief und entspannt ein und aus.


  • Du kannst jetzt noch einmal klar Deine Absicht kundtun, den Körperimpulsen folgen zu wollen- wobei Du das schon mit der Vorbereitung getan hast. Setze auch die Intention, dass es zu Deinem höchsten Wohle geschehen soll. 


  • Nimm jetzt einfach nur wahr. Alles, was da ist, darf da sein. Nimm die kleinsten Regungen wahr. Ein Jucken, ein Ziepen, ein Husten,...


  • Beobachte Deinen Körper. Ist er warm, kalt, tut etwas weh. Wo hat er Kontakt zum Boden, wie fühlt es sich an? Kommen Bewegungsimpulse auf? Kommentiere das gerne für Dich. Auch gerne laut, dann werden die Gedanken und Wahrnehmungen klarer. Sammele alles, was da ist. Zähle es auf und beobachte.


  • Wenn Bewegungesimpulse aufkommen, gehe diesen nach. Dein Körper darf Dich nun "an die Hand nehmen" und Dir Dinge zeigen. Dein Verstand darf das kommentieren. ("Ok. Ich schaukele. Ok, ich schaukele vor und zurück." -nach z. B. fünf Minuten schaukeln, kommentierst Du weiter: "Ok. Ich schaukele noch immer. Mir ist langweilig, was soll das alles?! Geht das endlich mal weiter??..." und dann darf Dein Kopf laufen. Lass ihn rennen. Es darf alles beschreiben und doof finden. Irgendwann wird er eine passende Assoziation bringen. Z. B. "Das ist ja wie im echten Leben... Ich schwanke immer hin und her. Ich weiß auch nicht recht. Mein Leben fühlt sich genau so an. Mal vor, mal zurück, nichts läuft bei mir gerade") und sich dann weiter bewegen. Er will Dir Dinge zeigen, Dich Dinge verstehen lassen.
    Nun bist Du schon drin- im Spiel: Freie Körperbewegungen. Viel Freude damit!

  • Wenn keine Bewegungsimpulse aufkommen: Nimm wahr, dass (gefühlt) "nichts" ist. Auch das Nichts ist Etwas. Habe Geduld. Es darf auch einfach nichts sein. Sitz oder steh mit dem Nichts. Es möchte einfach mal gefühlt werden.
    Aus der Annahme dessen, was ist, wird sich dann etwas entwickeln. Wir dürfen es nur nicht erwzingen wollen. 
    Vielleicht entsteht daraus das Gefühl, dass Du "sowieso nichts kannst", dass "alle Anderen das bestimmt können, nur ich wieder nicht...."- also Minderwertigkeitsgefühle. Wahrnehmen. Da wollen wir hin, in die Gefühle. Und schon bist Du drin, im Spiel: Freie Körperbewegungen.


  • Der Sinn der Bewegungen ist es, an die Gefühle zu kommen, die hinter bestimmten Thematiken liegen, die sich dann z. B. durch Unruhe, Unzufriedenheit, Genervtheit, etc. zeigen. Wir dürfen lernen, diesen Empfindungen ihren Raum zu geben, sie nicht zu verurteilen, sondern anzunehmen, weil sie ein Teil von uns sind. Durch die Annahme erlauben wir, dass eine Veränderung eintreten darf. Wenn wir zum Beispiel erkennen, dass uns etwas (z. B. ein fünfminütiges Schaukeln) unruhig und nervös macht, dann dürfen wir uns weiter fragen: Wieso eigentlich? Was ist es genau, was mich jetzt so unruhig macht? Dann werden wir vielleicht zu dem Schluss kommen, dass wir etwas erreichen wollen und dieses unnütze Nichtstun uns widerstrebt. Das darf alles wahrgenommen werden. Vielleicht kommen dann Erinnerungen an die Kindheit, in der ausschließlich Leistung belohnt wurde. Das bringt vielleicht weitere Gefühle ans Tageslicht. Das ist gut und Sinn der Übung. Wir dürfen im Unterbewusstsein aufräumen, so dass wir uns selbst und unser Handeln besser verstehen können.


  • Wenn Du Fragen dazu hast, frag mich gerne. Ich freue mich für Dich da zu sein.

Es werden keine Sternchen verteilt...

Es gibt keinen Pokal zu gewinnen...

Es gibt kein Ziel zu erreichen...

Der Weg ist das Ziel und darf in Freude und Neugierde erfahren werden. Have fun!

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