Gruppenarbeit

Da wir unserer Berufung mit ganzem Herzen nachgehen und von der Wirkung unserer Arbeit zutiefst überzeugt sind, möchten wir gern mehrere Menschen zur gleichen Zeit damit erreichen. Durch Gruppenarbeit werden Themen schneller erkannt und auch bearbeitet. Das bedeutet, dass Heilung leichter eintreten kann.

 

Unsere Arbeit kommt nicht nur der Gruppe als Ganzes zu Gute, sondern auch jedem Einzelnen. Gemeinsam werden wir in den Kontakt gehen und uns begegnen. Wir werden unsere Schatten aufspüren und unser Licht erkennen, welches durch die erkannten Schatten viel stärker zum Vorschein kommt. Durch das Gesetz der Resonanz, werden sich diese Menschen in einer Gruppe zusammenfinden, die ähnliche Herausforderungen im Leben haben und somit können wir nicht nur miteinander sondern auch voneinander lernen.

Wie läuft solch eine Gruppenstunde ab?

 

Wir lassen fließen was da ist und bringen durch unser Wirken und unsere Impulse Bewegung in den Raum. Unsere erste Anweisung wird immer sein, einfach den Impulsen eures Körpers freien Lauf zu lassen.

Den Impulsen des Körpers folgen. Wozu soll das gut sein?

Wir können den Körper als Brücke sehen zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Wenn wir seinen Impulsen folgen, öffnet sich das Tor zu unserem Unterbewusstsein.

Es ist absolut simpel, für Jeden umsetzbar und eine wundervolle Selbstheilungsmethode.

 

Der Körper weiß am besten, wo er wie was abgespeichert hat; welche unterdrückten Gefühle hinter körperlichen Beschwerden stecken, warum wir uns mit Angstthemen, Wut, Trauer, etc. plagen.

Lassen wir ihm den Raum, diese Dinge aus unserem Körpersystem zu entlassen, damit wir freier und unbeschwerter leben können.

 

Unsere Arbeit mit Gruppen ist daher sehr körperorientiert. Wir bringen die Sensibilität mit, einen Raum zu eröffnen in dem Alles sein darf, was sein und gesehen werden möchte. Alles was wir dabei tun, ist, Bewegung ins Feld zu bringen und Gefühle über Körperbewegungen zu wecken.

 


So könnte es aussehen


Um vielleicht einmal genauer zu verdeutlichen wie so etwas ablaufen könnte, hier eine kurze Anleitung für die Gruppe:

 

„Suche dir einen Ort im Raum, an dem du dich ganz dir selbst hingeben kannst, an dem du dich gerade wohl fühlst.

 

Stelle dich nun aufrecht und entspannt hin.

 

Atme tief und entspannt ein und aus.

 

Du kannst jetzt noch einmal klar deine Absicht kundtun, den Körperimpulsen folgen zu wollen. Setze auch die Intention, dass es zu deinem höchsten Wohle geschehen soll.

 

Nimm jetzt einfach nur wahr. Alles, was da ist, darf da sein. Nimm die kleinsten Regungen wahr. Ein Jucken, ein Ziepen, ein Husten,...

 

Beobachte deinen Körper. Ist er warm, kalt, tut etwas weh. Wo hat er Kontakt zum Boden, wie fühlt es sich an? Kommen Bewegungsimpulse auf? Kommentiere das gerne für dich. Auch gerne laut, dann werden die Gedanken und Wahrnehmungen klarer. Sammele alles, was da ist. Zähle es auf und beobachte.

 

Wenn Bewegungsimpulse aufkommen, gehe diesen nach. Dein Körper darf dich nun "an die Hand nehmen" und dir Dinge zeigen. Dein Verstand darf das kommentieren. ("Ok. Ich schaukele. Ok, ich schaukele vor und zurück." -nach z. B. fünf Minuten schaukeln, kommentierst du weiter: "Ok. Ich schaukele noch immer. Mir ist langweilig, was soll das alles?! Geht das endlich mal weiter??..." und dann darf dein Kopf laufen. Lass ihn rennen. Er darf alles beschreiben und doof finden. Irgendwann wird er eine passende Assoziation bringen. Z. B. "Das ist ja wie im echten Leben... Ich schwanke immer hin und her. Ich weiß auch nicht recht. Mein Leben fühlt sich genauso an. Mal vor, mal zurück, nichts läuft bei mir gerade") und sich dann weiter bewegen. Er will dir Dinge zeigen, dich Dinge verstehen lassen.

Nun bist du schon drin- in der Arbeit: Freie Körperbewegungen.

 

(All die Impulse die dabei in der Gruppe aufkommen, dürfen geteilt werden und in den imaginären Topf in der Mitte geworfen werden. Wir werden sie aufgreifen und gemeinsam an den aufkommenden Themen arbeiten.)

 

Wenn keine Bewegungsimpulse aufkommen: Nimm wahr, dass (gefühlt) "nichts" ist. Auch das Nichts ist Etwas. Habe Geduld. Es darf auch einfach nichts sein. Sitz oder steh mit dem Nichts. Es möchte einfach mal gefühlt werden.

Aus der Annahme dessen, was ist, wird sich dann etwas entwickeln. Wir dürfen es nur nicht erzwingen wollen.

Vielleicht entsteht daraus das Gefühl, dass du "sowieso nichts kannst", dass "alle Anderen das bestimmt können, nur ich wieder nicht...."- also Minderwertigkeitsgefühle. Wahrnehmen. Da wollen wir hin, in die Gefühle. Und schon bist du drin, in der Arbeit: Freie Körperbewegungen.

 

 

Der Sinn der Bewegungen ist es, an die Gefühle zu kommen, die hinter bestimmten Thematiken liegen, die sich dann z. B. durch Unruhe, Unzufriedenheit, Genervtheit, etc. zeigen. Wir dürfen lernen, diesen Empfindungen ihren Raum zu geben, sie nicht zu verurteilen, sondern anzunehmen, weil sie ein Teil von uns sind. Durch die Annahme erlauben wir, dass eine Veränderung eintreten darf. Wenn wir zum Beispiel erkennen, dass uns etwas (z. B. ein fünfminütiges Schaukeln) unruhig und nervös macht, dann dürfen wir uns weiter fragen: Wieso eigentlich? Was ist es genau, was mich jetzt so unruhig macht? Dann werden wir vielleicht zu dem Schluss kommen, dass wir etwas erreichen wollen und dieses unnütze Nichtstun uns widerstrebt. Das darf alles wahrgenommen werden. Vielleicht kommen dann Erinnerungen an die Kindheit, in der ausschließlich Leistung belohnt wurde. Das bringt vielleicht weitere Gefühle ans Tageslicht. Das ist gut und Sinn der Übung. Wir dürfen im Unterbewusstsein aufräumen, so dass wir uns selbst und unser Handeln besser verstehen können."

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.

Akzeptieren